Deutsche Buttercreme besteht aus einem Pudding, der mit Butter zu einer geschmeidigen Creme geschlagen wird. Die Creme lässt sich sehr gut aromatisieren. Man kann entweder den Pudding z.B. mit Himbeersaft kochen oder Himbeermark der fertigen Buttercreme beigeben. Leider ist die deutsche Buttercreme, im Gegensatz zur italienischen & französischen, durch die hohe Feuchtigkeit nicht fondanttauglich. Daher sollte man Fondant-Torten, welche vorher mit deutscher Buttercreme gefüllt wurden, mit Ganache einstreichen. Ein Rezept zur Ganache findet ihr auf dem Blog :). Diese Mengen reichen zum Füllen einer normalen 26cm Torte. Falls diese höher sein soll als 5cm würde ich euch das 1.5 bis 2-fache Rezept empfehlen ;).
Zutaten für 26cm Torte:
500ml Flüssigkeit (z.B. Fruchtsäfte, Milch, etc.)
110g Zucker (kann je nach Flüssigkeit variieren)
40g Speisestärke
1 Prise Salz
3 Eigelbe
310g weiche Butter
Zubereitung:
Pudding:
Etwas von der Flüssigkeit in einem Tässchen mit der Speisestärke klümpchenfrei rühren.
Dann die restliche Flüssigkeit, den Zucker, die Eigelbe, das Salz & die Stärkemischung in einen Topf geben und gut verrühren. Dann bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren (!) aufkochen lassen, bis ein Pudding entsteht. Diesen dann in eine flache grosse Schüssel umfüllen und direkt an der Oberfläche mit Frischhaltefolie bedecken (das sorgt dafür, dass sich keine Haut bildet). Komplett auskühlen lassen.
Fertigstellung:
Den abgekühlten Pudding durch ein Sieb streichen, um Klümpchen zu vermeiden. Dann die weiche Butter mit einem Handrührgerät hellcremig schlagen. Pudding unter ständigem Rühren portionenweise unter die Butter rühren. (Falls sich die Butter nicht gut mit dem Pudding verbindet & sich von diesem trennt, kann man die Buttercreme kurz unter ständigem Rühren über einem Wasserbad erwärmen. Dadurch wird die Butter etwas weicher und sollte sich durch das ständige Rühren gut mit dem Pudding verbunden haben.)
Die Buttercreme kann sofort verwendet werden oder im Kühlschrank aufbewahrt werden. Bei Lagerung im Kühlschrank sollte die Buttercreme aber vor Gebrauch auf Zimmertemperatur abgekühlt sein, da diese sonst wegen der Butter viel zu fest wäre.
Ganache, auch Pariser Creme genannt, ist eine einfache Schokoladencreme aus Sahne und Schokolade. Je nach Verhältnis & Herstellungsweise kann sie für unterschiedliche Sachen verwendet werden. Dieses Grundrezept ist für eine Ganache die gut zum Einstreichen von Torten (und auch als Unterlage für Fondant) geeignet ist. Gibt man etwas mehr Sahne hinzu, hat man eine Ganache, die gut zum Füllen von Torten geeignet ist. Dann gibt es noch die Schokoladensahne. Diese eignet sich gut sowohl als Cupcake-Topping, als auch zum Ausdekorieren von Sahnetorten. Da bei der Schokoladensahne mehr Sahne als Schokolade verwendet wird, ist auch die Herstellungsweise anders.
Ganache zum Einstreichen von Torten:
Dunkle Schokolade (1:2):
1 Teil Sahne
2 Teile Schokolade (z.B. 100ml Sahne + 200g Schokolade)
Milchschokolade (1: 2,5):
1 Teil Sahne
2,5 Teile Schokolade (z.B. 100ml Sahne + 250g Schokolade)
Weisse Schokolade (1:3):
1 Teil Sahne
3 Teile Schokolade (z.B. 100ml Sahne + 300g Schokolade)
Andere Schokolade (1:3) (Kinderschokolade, Schokolade mit Füllung, etc.):
1 Teil Sahne
3 Teile Schokolade (z.B. 100ml Sahne + 300g Schokolade)
Zubereitung:
Schokolade hacken. Sahne aufkochen lassen und vom Herd ziehen. Dann die Sahne über die gehackte Schokolade giessen (die Schokolade sollte komplett von der Sahne bedeckt sein). Dann lässt man das Ganze abgedeckt für ein paar Minuten stehen, damit die Schokolade schmelzen kann.
Dann wird das Ganze mit einem Teigschaber oder Schneebesen solange umgerührt, bis sich die Schokolade mit der Sahne verbunden hat. Dabei sollte man versuchen keine Luft in die Ganache zu schlagen. Falls von der Schokolade noch kleine Klümpchen in der Ganache sind, kann man diese nochmal kurz erwärmen. Dann wird die Ganache entweder für 2-3 Stunden in den Kühlschrank gestellt oder über Nacht abgedeckt bei Zimmertemperatur stehen gelassen. Wenn die Ganache zu fest geworden ist, kann man diese kurz über einem Wasserbad erwärmen.
Schokoladensahne:
Weiss, Milch, Dunkel & andere Schokoladensorten (2:1):
2 Teile Sahne
1 Teil Schokolade
Sahnesteif (z.B. 200ml Sahne + 100g Schokolade)
Zubereitung:
Schokolade hacken. Sahne aufkochen lassen und vom Herd ziehen. Dann
die Sahne über die gehackte Schokolade giessen (die Schokolade sollte
komplett von der Sahne bedeckt sein). Dann lässt man das Ganze abgedeckt
für ein paar Minuten stehen, damit die Schokolade schmelzen kann.
Dann
wird das Ganze mit einem Teigschaber oder Schneebesen solange
umgerührt, bis sich die Schokolade mit der Sahne verbunden hat. Die Masse lässt man dann auf Zimmertemperatur abkühlen und stellt diese für mind. 30 Minuten in den Kühlschrank.
Dann gibt man etwas Sahnesteif zur kalten (!) Schokoladensahne und schlägt das Ganze mit dem Handrührgerät steif.
Nach Belieben weiterverwenden.
Heute gibt's ein Grundrezept wie man Macarons selber machen kann. In der Schweiz bekommt man sie auch unter dem Namen "Luxemburgerli" ;). Dazu zeige ich euch, wie man aus Macarons auch ganz hübsche Macaron-Cakepops machen kann ;). In den klassischen Farben rosa und blau passen sie auch perfekt zu einer Baby Shower Party.
Macarons:
Um das Eiweiss reifen zu lassen, dieses am Tag zuvor trennen und abgedeckt im Kühlschrank über Nacht reifen lassen.
Mandeln und Puderzucker in einem Mixer durchmixen, bis man ein feines "Puder" erhalten hat. Dieses dann durchsieben um grobe Stückchen zu vermeiden und beiseite stellen. (Je feiner das Mandelmehl ist, desto besser werden die Macarons!)
Eiweiss kurz anschlagen und dann während dem man das Eiweiss steifschlägt Zucker einrieseln lassen. Danach sollte das Eiweiss schnittfest und glänzend sein. Dann (evtl.) eine kleine Menge der gewünschten Pasten- oder Pulverfarbe dem Eischnee beigeben und kurz unterrühren, bis sich die Farbe aufgelöst und verteilt hat. Mandelmehl in mehreren Portionen vorsichtig unter das Eiweiss heben.
Wenn sich alles gut verbunden hat solange Luft aus dem Teig rühren, bis dieser die richtige Konsistenz erreicht hat (für diesen Arbeitsschritt am besten Video anschauen).
Masse in einen Spritzbeutel füllen und vorne eine Spitze von 0.5cm bis 1cm abschneiden. Dann kleine Kreise auf ein Backblech mit Backpapier spritzen. Falls sich kleine Spitzen bilden, Finger leicht anfeuchten und diese vorsichtig runterdrücken.
Backblech dann mehrmals auf die Arbeitsfläche klopfen, um grössere Luftblasen zu vermeiden, die beim Backen später Risse verursachen könnten. Dann Macarons bei Raumtemperatur für 1 1/2 Stunden antrocknen lassen (Zeit kann von Temperatur & Luftfeuchtigkeit abhängig sein)
Wenn die Macarons dann ein kleines Häutchen gebildet haben jedes Blech einzeln bei 140° Umluft für 10-15 Minuten backen. Komplett auskühlen lassen.
Ganache:
Dann für die Ganache Milch aufkochen und über die gehackte Schokolade giessen. Die Schokolade sollte von der Milch bedeckt sein. Dann für ein paar Minuten beiseite stellen, damit die Schokolade schmelzen kann. In der Zwischenzeit Eiswürfel mit Salz und etwas Wasser in eine grössere Schüssel geben.
Ganache durchrühren, bis sich das Ganze gut verbunden hat und dann die Schüssel in das Eiswasser stellen. Mit dem Handrührgerät solange aufschlagen, bis die Ganache durch die Kälte fester geworden ist. Diese dann in einen Spritzbeutel füllen.
Fertigstellung:
Etwas Ganache auf die untere Macaronschale spritzen und in einer leichten Drehbewegung obere Schale andrücken. Nach Belieben dekorieren.
Am besten lässt man die Macarons nochmal für 24 Stunden im Kühlschrank durchziehen. Die Komponenten verbinden sich so besser und der Macarons schmeckt noch intensiver. Macarons luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb 3-4 Tagen essen.
Kennt ihr das, wenn ihr im Herbst in der Stadt unterwegs seid und es überall lecker nach Maroni riecht :)? Ich finde es schade, dass es nur so wenige Rezepte mit Maroni gibt. Darum habe ich dieses Rezept für Maronentrüffel "erfunden". Diese Trüffel wurden von allen Testern weiterempfohlen. Ich hoffe euch werden diese Trüffel genau so gut schmecken ;) .
Maronen-Kern:
Maronen in einer Pfanne mit Wasser kochen, bis sie gar (weich) sind.
Wasser aus der Pfanne giessen und die Maronen mit einem Gemüsestampfer grob zerstampfen. Maronen wieder in die Pfanne geben und mit 2 TL Puderzucker "anbraten" (sodass das Ganze karamellisiert). Arbeitsfläche mit etwas Alufolie auslegen.
Der Maronenmasse jetzt so viel Honig beigeben, dass sie sic
h gut formen lässt.
Maronen zu Kugeln formen und auf die Aluminiumfolie geben (18-22 Stück).
Das Ganze für 2-3 Stunden ins Gefrierfach geben. Dann eins nach dem anderen aus dem Gefrierfach nehmen und mit Vermicelles umhüllen.
Dann für mind. 1/2 Stunde ins Gefrierfach geben.
Fertigstellung:
Kuvertüre brechen und in einer Schüssel über einem Wasserbad schmelzen (temperieren ist nicht nötig). Eine Schale mit dem (gesiebten) Kakao vorbereiten.
Die einzelnen Pralinen in die Kuvertüre tauchen und dann im Kakao welzen. Am besten gleich zum erkalten in den Kühlschrank stellen. Vor dem Verzehr im Kühlschrank auftauen lassen (der Maronen-Kern ist ja noch gefroren).